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"Reliefbilder von Burkhardt Rokahr: Bei
Rokahrs Arbeiten handelt es sich um einen höchst eigenwilligen
Beitrag zum Thema Tafelbild. Er montiert, collagiert, reißt die
Bildfläche auf, verletzt sie und vernäht alles mit starkem
Bindfaden. Die Formen der Fundstücke und Bildreste stehen nicht
wild nebeneinander, sondern sind in sich geordnet. Immer wieder
schwingt hier die Vorstellung an destruktiv verwandelte Körper
mit, bleibt Anatomie erkennbar. Leiblichkeit wird als fixierte
Bewegung, als Relikt faßbar – die Verletzlichkeit der
Existenz wird offenbart."
Dr. Jürgen Schilling |